Montag, 26. Oktober 2015

Von Mund hinauf zum Bättchrizji

24. Oktober 2015

Route: Mund - Tähischinu - Färchu - Meinimatte - Chaschtler - Sättle - Brischeru - Bättchrizji - Horumatte - Meinimatte - Mund

15 km, 1100 m Auf- und Abstieg, 5 Std., T2



Im Safrandorf Mund geht es gleich recht steil bergan, vorbei bei schönen Walliserhäusern.



Zwischen Tähischinu und Färchu komme ich bei der ersten kleinen Kapelle vorbei.



Die Vogelbeerbäume, die ich heute sehe, sind unglaublich schön.



Früher als erwartet bin ich auf der Höhe des Mundsteins.



Es ist zwar leicht dunstig, die Aussicht auf das Weisshorn und das Matterhorn trotzdem eindrücklich.




Und schon folgt ein Vogelbeerbaum in nächster Nähe -schöner könnte man einen Stadel nicht schmücken



Von hier sieht man hinauf zum Bättchrizji. Wer entdeckt es?



Unter mir erblicke ich den Weiler Bodma ....



...und gleich geht es bei glücklichen Geissen vorbei.



Der Umweg über Chaschtler war eigentlich nicht geplant, aber bald stehe ich ....



oben im Wald auf dem Felsen und geniesse die Aussicht. Rechts am Bildrand sieht man das Dörfchen Finnu.




Im Bergwald leuchtet das Gold der Lärchen, und bald .....



....tauchen die ersten Häuser von Brischeru auf.






Dank schlechter Wegmarkierung verpasse ich die Abzweigung Richtung Bättchrizji und komme bei der schönen Brischeru Kapelle vorbei.




Stellenweise weglos geht es nun hinauf zum Bättchrizji. Es liegt hinter Mulden und Buckeln und ist nicht einfach zu finden.



Goldene Lärchen, schöne Aussicht ....




.... und endlich das längst erwartete Chrizji. Zur linken hat es Solarzellen. Das Bättchrizji wird in der Nacht beleuchtet.



Ein einfaches Holzkreuz steht auf dem Punkt, wo man so richtig in die Tiefe blicken kann.




Noch ein Blick hinunter nach Brig .... 



... und einer hinauf zum Gärsthorn. Ich denke zurück ins Jahr 1973, als ich es von Mund aus eintägig bestiegen habe. Tempi passati - aber ich bin dankbar für das, was ich noch kann.


Ich entscheide mich für den Abstieg hinunter nach Zenhischinu. Was der Wegweiser nicht verrät: der Weg ist im oberen Teil nur stellenweise sichtbar. Markierungen und weitere Wegweiser hat es keine.




Dafür hat es Lärchengold, wo das Auge hinschaut.







Und zum Abschluss Gold aus nächster Nähe.



Der Abstieg hatte es in sich. Bis zur Horumatte fand ich immer wieder eine Wegspur. Dann war ich jedoch ratlos, hörte aus einer Alphütte Stimmen und holte Rat. Schlussendlich gelangte ich an den Waldrand und sah die Meinimatte unter mir.

So ist es ja auch im Leben. Man folgt einem Wegweiser, hat ein Ziel, aber der Weg dahin ist beschwerlich.